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Angebliches „Wundergel“ Flexiseq

Wer die deutsche „Rheuma-Szene“ etwas beobachtet, dem wird aufgefallen sein, dass die „Firma Pro Bono Bio International Trading Ltd“ zur Zeit massiv ihr Produkt Flexiseq bewirbt. Neben Auftritten auf Ärzte-Kongressen, wie dem Kongress für Orthopäden und Unfallchirurgen (DKOU), steht vor allem die Vermarktung derselben über Pressemitteilungen in den entsprechenden Protalen im Vordergrund. Schliesslich bleiben am Ende die Betroffenen im Fokus welche das Präparat rezeptfrei in ihrer Apotheke ordern sollen.

Aufsehenerregend in diesem Zusammenhang auch das verschenken von 2wöchigen Testsets an die „Feierabend-Scouts“ — eine Gruppe von Produkttestern deren Ergebnis vorwiegend positiv berichtet wird. Pro Bono Bio bezeichnen die selbigen als „Senioren-Netzwerk“, und diese Patientenumfrage als „Studie“. Sehr schön:

Da das Gel keine pharmazeutischen Wirkstoffe enthält, verringert sich das Risiko von Nebenwirkungen.

Tja ohne pharmazeutische Wirkstoffe kann man auch nicht viel falsch machen.

Die einzige wissenschaftliche Studie die ich finden konnte ist diese hier: http://informahealthcare.com/doi/abs/10.1185/03007995.2013.860018. Auch hier wird von „drug-free“ gesprochen und eine gesteigerte Wirksamkeit gegenüber Placebo konstatiert.
Die Marketing-Maschine läuft jedenfalls jetzt richtig an.

Auch Stress und Stoffwechselstörungen führen zu Leberkrebs

Utl.: Eine Forschungsgruppe des Ludwig Boltzmann Instituts für Krebsforschung entdeckte einen wichtigen Zusammenhang zwischen chronischem Stress und der Entstehung von Leberkrebs.

Wien (OTS) – Leberkrebs ist weltweit der fünfthäufigste Krebs und
die dritthäufigste tumorassoziierte Todesursache. Als Hauptauslöser
gelten vor allem Virusinfektionen wie Hepatitis B und C, aber auch
übermäßiger Alkoholkonsum. Heute treten allerdings immer häufiger
Leberkrebsarten auf, die durch Stoffwechselstörungen gefördert
werden. Vor allem ungünstige Ernährungsgewohnheiten können Diabetes
oder Fettleibigkeit fördern und schließlich zu Leberkrebs führen.

Das Spektrum der Lebererkrankungen, die durch
Stoffwechselstörungen verursacht werden, inkludiert die Fettleber
sowie die nichtalkoholische Steatohepatitis mit einem hohen Grad der
Entzündung des Lebergewebes.

Quelle: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20110921_OTS0181/auch-stress-und-stoffwechselstoerungen-fuehren-zu-leberkrebs

Was die Leber kaputtmacht

die swp berichtet:


Die häufigsten Ursachen für Leberkrankheiten sind neben Virusinfektionen übermäßiger Alkoholkonsum und Übergewicht.

Lebererkrankungen bleiben häufig unerkannt. Das gilt besonders für die Fettleber. Die zeigt anfangs keine Symptome. Sie wird meist zufällig entdeckt.

Die Fettleber ist eine typische Wohlstandskrankheit, denn Übergewicht und übermäßiger Alkoholkonsum sind ihre häufigsten Ursachen. …

Quelle

Fettleber was tun?

Sie haben von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin die Diagnose Fettleber gestellt bekommen? Was nun tun?
Als erstes sollten Sie unbedingt Ihren Alkoholkonsum einschränken – am besten ganz abstinent werden. Einer kranken Leber schadet nichts mehr als weiter mit Alkohol „behandelt“ zu werden. Dann sollten Sie überlegen ob Sie nicht Ihre Ernährung umstellen können. Gesunde Sachen essen – reichlich bewegen. Bei einer „einfachen“ Fettleber können Sie mit diesem einfachen Rezept schon innerhalb von 14 Tagen eine deutliche Verbesserung Ihres Lebergewebes bewirken.
Alles Gute!
Mehr Infos zu Fettleber und Therapie

Behandlung des Schultergürtelschmerzes – der rheumatischen Polymyalgie

Die rheumatische Polymyalgie wird auch als entzündliches Muskelrheuma bezeichnet. Sie tritt in der Regel bei Patienten ab dem 45. Lebensjahr auf, oft aber auch erst später. Das Krankheitsbild zeigt sich mit starken Schmerzen im Schultergürtel, welche bis in die Arme ausstrahlen können. Es können auch Bereiche des Beckens und der Oberschenkel von den Schmerzen betroffen sein. Vor allem nachts setzen die Schmerzen ein und liegen oftmals im Zusammenhang mit entzündlichen Erkrankungen der Blutgefäße. Sie sollten auf jeden Fall vom Arzt behandelt werden.

Durch die Gabe von Glukokortikoiden (100 mg/Tag) kommt es nach wenigen Tagen zur Beschwerdebesserung. Wenn nicht gleichzeitig ein Befall der Arteria temporalis vorliegt, kann mit geringeren Initialdosen (30 mg/Tag) behandelt werden. Die Dosis wird im Allgemeinen nur gesenkt wenn Beschwerdefreiheit eintritt. Zur Verhinderung von Rückfällen ist in der Regel eine Erhaltungstherapie über die Dauer von mindestens einem Jahr nötig…

Weiterlesen auf http://weichteil-rheuma.de

Kombinationstherapie verringert radiografischen Beweis der gemeinsamen Zerstörung in der rheumatischen Arthritis: Studie

Eine Studie, die am Kopenhagen-Hochschulkrankenhaus geleitet wurde, zeigte, dass die Behandlung der rheumatischen Arthritis (RA) mit DMARDs , Gulkocortocoide, Biologika oder einer Kombination dieser Mittel erheblich den radiografischen Nachweis der gemeinsamen Zerstörung verringerte, mit einem relativen Effekt von 48%-72% verglichen mit dem Placebo.
Ein direkter Vergleich zwischen der Kombination des Biologika plus MTX und die Kombination zweier DMARDs plus initialer Glukocorticoid Gabe zeigte keinen Unterschied. Die Ergebnisse wurden in der Oktober-Ausgabe von Arthritis & Rheumatism, dem Journal des American College of Rheumatology, veröffentlicht.